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HERZählung

#03

"Mein Leben auf der Überholspur"

Roland hat in seinem Leben wirklich nichts ausgelassen. Über 40 Jahre lang verfolgte er mit Vollgas ein Ziel nach dem nächsten.

Bis ihn sein harter Bremsweg eines Tages fast zum Totalstillstand brachte.

Roland erzählt in dieser Episode über sein rasantes Leben auf der Überholspur, seinen überlebten Herzinfarkt und wie wichtig es ist, dass man sich seiner eigenen Grenzen bewusst wird.

Diese HERZählung wurde im Zuge des ersten Grazer HERZählungs-Abend am 11.11.2021 an der Med Uni Graz in Österreich live aufgenommen. 

Transkript

Maggie: Wer kennt das nicht … Der innere Schweinehund. Den zu überwinden ist manchmal wirklich schwer.

Ariane: Ja, Maggie, erzähl mal, wann hast denn du das letzte Mal deinen inneren Schweinehund überwunden?

Maggie: So zirka immer, wenn das Wetter richtig schirch draußen ist und ich mich bewegen sollte.

Ariane: Ihr könnt euch vielleicht noch an die Geschichte von Bernd erinnern, da ist es ja schon um Lebensstiländerungen gegangen. Und, dass es manchmal daran liegt, einfach den ersten Schritt zu tun und den dann konsequent durchzuziehen. Es ist auch darum gegangen, wie schwer das ist, gesünder zu essen, sich mehr zu bewegen… All diese kleinen Gewohnheiten abzulegen, die einfach jeder von uns hat. Zum Kühlschrank zu laufen, aufzumachen und irgendwas, was gerade drin rumsteht, essen. Ja, es geht jetzt ein bisschen weiter mit diesem Thema Lebensstil und was das mit uns machen kann. Aus diesem Grund bitten wir einfach den Roland, der auch in Graz lebt, seine Geschichte zu erzählen. Also: Roland, herzähl mal!

Maggie: Vorweg noch ein kleiner Herzenstipp von uns für euch. Während ihr uns zuhört, könnt ihr euch ja sportlich betätigen, zum Beispiel eine kleine Yoga-Session machen!

Roland: Also, grüß euch, ihr wissts ich bin der Roland. Ich möchte mit einem Zitat von meiner Mama starten: „Nur die harten kommen in den Garten. Und davon nur 50 Prozent“, war die Devise bei mir daheim.

Stell dich nicht so an, hat es oft geheißen. Man muss schon was aushalten.

Ich bin der Roland, ich bin ein Marketing-Futzi, ich bin ein Schulversager, bin ein Werbetexter, Kreativ-Direktor, Designer, Schlagzeuger, Vielfahrer, Weniggenießer, Nichtabschalter, Allesaushalter.

Ich koch‘ gern, ich ess‘ gern, ich spare am falschen Platz und geb‘ viel zu viel aus. Mein IQ ist überdurchschnittlich, aber ich check oft die einfachsten Sachen nicht. Ich red‘ gern schneller, als ich denk‘ und ich find‘ es irgendwie total lässig, wenn mich wer mag, obwohl er mich kennt. 

Ich hab‘ eigentlich ganz normale Probleme: Nierensteine, Haarausfall, Lesebrille, und so Sachen wie „ich hab‘ die Wäsche schon wieder in der Maschine vergessen“. Also, nichts Besonderes. 

Aber, ich feiere 3 zusätzliche Geburtstage. Einmal, wegen einem überlebten Selbstmordversuch, einmal, weil ich durch meinen Glauben an Jesus ein neues, ewiges Leben geschenkt gekriegt hab‘ und einmal wegen einem überlebten Herzinfarkt. 

Ein bisschen was zu meiner Geschichte: Ich bin in den 80ern groß geworden, Mittelstandskind, meine Eltern sind so 68er-Generation. Die Erziehung, meine Erziehung, war relativ geprägt von Rebellion, von dem 68er Spirit, den man da gehabt hat. Also für mich war das irgendwie cool, wenn diese ganzen konservativen Werte so ein bisschen – das war so „Old School“ – und schlechte Noten in der Schule sind nicht so wichtig, hauptsache du bist irgendwie anders. Ich hab‘ es cool gefunden …

Und im Gymnasium hab‘ ich das dann irgendwie ausgebaut, ich hab‘ den Clown entdeckt und ich hab entdeckt, dass es gut ankommt, wenn ich Grenzen überschreite. Und, dass Frechheit siegt und das war irgendwie voll „Magic“. Für mich und für viele andere auch. Ich hab meinen Selbstwert irgendwie dadurch gekriegt – entwickelt halt – als Clown, der keine Angst hat, der sich alles traut. Und wenn du dir selbst gefällst, dann kriegst du auch so ein Charisma und den Selbstwert, du bist halt wer für die. Und so hab‘ ich dann Mädels rumgekriegt und Bankbeamte, die mir den ersten Kredit ohne Sicherheiten gegeben haben, wie ich – keine Ahnung – 20 oder so war. Und eine hübsche Frau.

Davor hab‘ ich noch ein kleines Mäderl in die Welt gesetzt - die Lena, die ist jetzt 24 – mit einer anderen Frau. 

Und ohne kaufmännischen Hintergrund hab‘ ich dann eine Firma gestartet, gleich nach dem Zivildienst. Das erste große Geld war da und ein ziemlich aufgeblasenes Ego. Alles in allem ca. 20 Kilo aufgeblasen, extra, zu dem was ich jetzt habe. Und ein paar Jahre später war die hübsche Frau weg und das Geld auch und, ja, die Firma auch.

Zuerst habe ich mich bedauert, aber dann habe ich mich gehasst. Selbstmordversuch – Blaulicht – Intensivstation – Psychatrie. Dann zum Therapeuten, dann zum Schamanen, zum Hypnotiseur und irgendwann war ich am Jakobsweg.

1000 Kilometer, zu Fuß, in Spanien. Also von Frankreich ans andere Ende. 5 Wochen lang. Fast 40 Tausend Euro im Minus am Bankkonto und doppelt so viele Schulden bei der Finanz und noch ein bisschen mehr bei der Sozialversicherung. Und das alles mit 25. Und in Wirklichkeit war ich auf der Flucht – das ganz sicher sogar. Ich wollt‘ weg, ich wollt‘ frei sein von dem Ganzen und ich hab‘ keine Ahnung gehabt, wie ich da jemals wieder rauskomme. 

Und was war denn eigentlich das Grundproblem in meinem Leben, warum bin ich denn überhaupt dort hingekommen? Das ist irgendwie nicht normal. Meine ganzen Freunde waren anders. 

Ich war irgendwie seit Jahren außer Kontrolle, so ist es mir vorgekommen. Und ohne Ziel. Ich hab‘ immer gedacht, ich bin der härteste Mensch im Nehmen, das war meine ganze Identität. Aber anscheinend hat das nicht zum Überleben gereicht und ich hab‘ sowieso nicht gewusst, wofür das eigentlich tu, aber es war alles, was ich gehabt hab‘. Aber ich hab mir gewünscht innerlich, dass das aufhört, dass mich irgendwer aufhält.   

Ich kann mich erinnern, wie ich einmal auf diesem Jakobsweg in den Bergen gestanden bin und wirklich zu Gott geschrien hab, er muss das jetzt „fixen“, er hat mich in diese Welt gesetzt und „was ist jetzt mit dir, mach das wieder gut, das ist dein Problem“, so in die Richtung. Kümmere dich darum. Ein paar Tage später habe ich dann auch in der Bibel gelesen und Jesus entdeckt und der war noch härter im Nehmen als ich. Und er war sowieso in allen Sachen viel besser als ich und das war für mich sowieso immer schon das größte Problem, dass irgendwer besser ist als ich.

Aber Jesus war nicht nur gut, sondern er war der Beste „ever“, die Eintrittskarte in dieses echte Leben, genau mein wunder Punkt. Und ein paar Tage später haben mich zwei Jungs zum Beten eingeladen. Das war der nächste Schock, es gibt auch irgendwie noch Leute, die mutiger sind, als ich, weil Beten war irgendwie für mich schon Schwächlingszeug. 

Und zurück in Österreich habe ich mich schön langsam saniert. Ich hab nochmal 3 Kinder in die Welt gesetzt und hab gedacht das wär‘ jetzt die Lösung – eine Familie. Ein paar Jahre später hab ich es wieder verkackt und schon wieder überschrittene Grenzen, diesmal von meiner Frau oder Lebensgefährtin. Die Family war damals echt mein Leben und meine ganze Identität und das war alles weg von heute auf morgen. Wie viel mir das bedeutet hat, hab‘ ich erst nachher gemerkt.

Kein Job, kein Geld, kein Auto und schon wieder war ich der Einzige im Raum, dem ich die Schuld geben hab können. Und meine Kinder, die waren 300 km weg - an der Grenze zu Osttirol auf einmal -und ich war fertig mit der Welt. 

Alles, auf was ich stolz war, war plötzlich lächerlich und absolut wertlos. Und das war der Moment, wo Gott dann endlich wirklich Zugang gehabt hat zu meinem Leben, 2017 hab ich ihn hereingelassen, ich hab abklatschen müssen.

Dadurch hat sich mein Leben verändert, plötzlich habe ich wieder ein regelmäßiges Einkommen gehabt, eine Wohnung, ein Auto und bald darauf eine Firma. Letztes Jahr war dann wirtschaftlich mein bestes Jahr, also 2020. Und ich hab‘ viel gearbeitet, zwar endlich ohne diesen inneren Wahnsinn, den ich immer gehabt hab‘ – irgendwer sein zu müssen – aber wenn du das gewohnt bist, dir viel aufzuladen, dann fällt es dir sehr schwer zu erkennen, wann es zu viel ist.

Früher hab‘ ich das sogar genossen, dass ich mir viel auflade und habe das über die Jahre regelrecht verinnerlicht, mehr zu tragen als notwendig und hab das irgendwie cool gefunden. Eben, ich habe mich über solche Sachen definiert. Und deswegen habe ich auch überhaupt nicht Stopp sagen können, wenn es zu viel geworden ist, weil das Tragen von Lasten war irgendwie für mich heldenhaft.

Heute brauche ich das nicht mehr, aber der Bremsweg nach 40 Jahren Lifestyle mit dieser Beschleunigung ist halt enorm lang. 

Neben der Arbeit habe ich im Sommer eine schwierige Beziehung angefangen und dann waren noch ein paar andere Sachen, die mich ziemlich belastet haben. Ich hab‘ das aber irgendwie gar nicht so wahrgenommen und mein Körper hat sich dann gemeldet. Herzinfarkt.

Es war im Dezember voriges Jahr, Mitternacht. Ich bin im Bett gelegen und hab‘ mich nicht ausstrecken können, nicht liegen können, also nicht ausgestreckt liegen können, es hat so gebrannt zwischen den Schulterblättern und ich bin halt einfach dann aufgestanden und hab mir gedacht, es könnte die Lunge sein. Bin ins Badezimmer - in die Dusche - hab mir gedacht, die heiße Luft, die tut gut. Diese feuchte, heiße Luft. Und das war dann auch so, im Stehen hat alles super funktioniert. Dann will ich mich wieder ins Bett legen und kaum bin ich gelegen, Brennen zwischen den Schulterblättern. Aua. Aufstehen. 

Ok, ich bin inhalieren gegangen, weil ich mir gedacht habe, ok, die feuchte Luft tut mir anscheinend gut. Und das habe ich so im Stehen/Sitzen, irgendwie so, in der Küche gemacht, da hab‘ ich so einen hohen Tisch. Und hab ich dann wieder hingelegt nach dem Inhalieren mit Kamillentee – hat schonwieder gebrannt, hab‘ keine 10 Sekunden liegen können, hab’ aufstehen müssen und bin irgendwann im Sitzen eingeschlafen auf meinem Schreibtisch mit einem großen Polster so aufrecht. Das hat irgendwie funktioniert.

Und am nächsten Tag - hab ein paar Stunden geschlafen – wollt‘ ich auf den Schlossberg gehen. Und das war irgendwie am Karmeliterplatz schon, da hab‘ ich mir gedacht, „Bäm“ das ist Himalaya. Ich komm da nie hinauf, keine Chance. Hab‘ einen Freund von mir angerufen, der ist Arzt, der hat sich das angehört und gesagt: „Geh ins LKH, lass dich durchchecken beim Torso. Wenn du da was hast am Oberkörper nehmen sie dich immer ernst.“ Und die Blutwerte haben nicht ganz gepasst, die Lunge war OK – da haben sie einen Ultraschall gemacht – das war ein bisserl verdächtig. Magnetresonanz bisserl mehr verdächtig und dann einen Katheter – sehr verdächtig.

Ja, dann habe ich meinen ersten Stent gekriegt. Eine Stunde später hab‘ ich einen unglaublichen Druck – da war ich noch draußen, auf dieser Liege – habe ich einen unglaublichen Druck gespürt auf der Brust. Und mir hat es den Hals so zugeschnürt, das Adrenalin ist mir eingeschossen, meinen Fuß hat es zu reißen begonnen und ich hab‘ diesen roten Knopf gedrückt bei der „Schwesterndings“ halt. Die haben mir dann sofort zweiten Katheter, zweiter Stent [gemacht]. Eine Stunde später auf der Intensivstation dasselbe nochmal. Mir schnürt es das Herz zu, das ist so wie Sodbrennen, den Kehlkopf den spürst du einfach da und dann reißt es meine Füße auf einmal. Also meinen ganzen Körper. Ich hab‘ überhaupt keine Angst gehabt, vor nichts. Aber ich hab‘ gemerkt, mein Körper, der fährt da sein eigenes Programm. Und dann: dritter Katheter, dritter Stent. Das war alles an einem Tag, da hab ich dann das erste Mal mehr Kontrastmittel als Kaffee in meinem Blut gehabt.

Wenn man in der Wirtschaft was in Zahlen ausdrücken will, dann sagt man, da gibt es so KPIs. Ich weiß nicht, wie das in der Medizin heißt. Meine Key Performance Indicators sind:

 

Ich bin fast 2 Meter – 1.98 – 115 Kilo, 45 Jahre, 20 Zigaretten am Tag, seit 31 Jahren. Das sind ungefähr 5 Minuten Lebenszeit pro Zigarette, wenn man das so rechnet, dann lebst du ein paar Jahre länger als ich. Oder 120 Sonntagsfrühstücke. Wenn wir das in 2 Jahren sehen, dann genießt du 120 gemütliche Sonntagsfrühstücke, die ich nicht erleben werde. Wo du dir einfach denkst: Das Leben ist einfach nur geil. So irgendwie und ich nicht.

Seit der Geburt meiner ersten Tochter – und auch schon vorher eigentlich – aber von da weg war es so richtig ein Leben auf der Überholspur. Diese Pausen und diese Ruhe hat es überhaupt nicht gegeben für mich. Und wie man das schafft, 20-30 Kaffee am Tag, manchmal sogar mehr. 34, glaub ich, war mein Rekord. 7 Tage die Woche, oft mal 3 Tage durch ohne Schlaf. 3 Selbstmordversuche, 2 Burnouts und 2 Privatkonkurse. Ich glaub, ich hab nichts ausgelassen. Vielleicht kommt ja noch was, keine Ahnung. 

Mit meinem Lebensstil mag einen das nicht verwundern, dass ich einen Herzinfarkt gehabt habe. Aber ich hab‘ auf der Reha – auf der Herzinfarktreha – Leute kennengelernt, die sind ganz anders als ich. Die haben Sportler, LKW-Fahrer, Techniker, Hausfrauen, Tachinierer, Manager… Wir wissen jetzt, dass es uns alle treffen kann. Und wir wissen, was wir tun sollten. Wir sollten gesund essen, spazieren gehen, viel Bewegung, nicht rauchen, Ruhe geben, abschalten.

Ich war immer so ein „Over-Achiever“, so ein Typ, der es halt immer wissen wollte. Aber eins kann ich nicht: abschalten. Oder halt Stopp sagen. Und das muss ich jetzt wirklich lernen. Nein sagen. Oder eigentlich Ja zu mir. Das Neinsagen, das war nicht Bestandteil meines Lebens. 

Mein Lebensstil klingt vielleicht extrem, aber ich hab‘ echt immer nur meine Kapazitäten so ausgereizt, wie es für mich gepasst hat. Ich glaub, wenn ich du wäre, hätte ich es in deinem Körper genauso – oder halt entsprechend – gemacht. 

Und was ich sagen will ist eigentlich: vielleicht bist du dir dessen gar nicht bewusst, dass du auch schon längst an deinen Grenzen bist. Weil ich habe das nicht gewusst. Ich hab‘ gedacht, das ist … Für mich war das die Normalität! Ich hab‘ das nicht gecheckt. 

Deswegen stell dir selbst die Frage: Was ist gut für mich? Was schafft mein Körper? 

Ich hab‘ den Vorteil, dass das Ganze so plakativ ist, deshalb kann ich dir das so cool illustrieren. Ich bin jetzt nicht stolz darauf oder so was, wie das bei mir ist. 

Aber unser Körper hat einfach Grenzen und unterliegt irgendwelchen Gesetzen, gegen die wir nichts machen können. Und die sind bei jedem Menschen anders. 

Aber wenn deine Tripto-Irgendwas-Werte (keine Ahnung wie die heißen) sagen, dass du im Arsch bist, dann bist du im Arsch. So richtig.

Durch Jesus hab ich ein neues Leben geschenkt gekriegt und innere Ruhe und so und hab keine Angst mehr vorm Sterben. Aber den Tod, man kann ihn nicht aufhalten. Der kommt. Man kann sich darüber Gedanken machen, wie man Leben will und wofür. 

Vielleicht hast du eh nie einen Herzinfarkt. Aber bist du ihn hast, oder eben nicht hast, weißt du gar nichts ohne deinen Arzt. 

Aber vielleicht weißt du ja irgendwas anderes auch noch nicht. Dass du echt eine massive Bereicherung bist für deine Mitmenschen und ich hab das auch erst lernen müssen. 

So bin ich jetzt wieder auf dem Weg, dass ich meiner Familie und meinen Freunden so erhalten bleib, damit sie noch viele Jahre mit mir gehen können. Zum Beispiel zum Kardiologen. 

Danke für eure Geduld und für’s Zuhören. Und macht es gut. 

Ariane: Roland ist 45 Jahre alt und hauptberuflich Marketingleiter. Er trägt immer 2 Paar Socken und andere sagen über ihn, dass er schnarcht. Aber er hört ja davon nichts. Vielleicht liegt es auch daran, dass sein linkes Ohr ein bisschen kleiner ist als sein rechtes. Aber Scherz beiseite – Wir danken Roland sehr, dass er so offen und ehrlich seine Geschichte mit uns geteilt hat. 

Maggie: Jaja, unser Körper hat Grenzen. Und die sind bei jedem eben verschieden. Versucht, auch auf eure Grenzen zu achten, beziehungsweise zu hören und sie nicht konstant zu überschreiten. Denn über 80% aller Herz-Kreislauf-Erkrankungen wären durch eine Lebensstiländerung vermeidbar. 

Ariane: Und ihr könnt selbst dazu beitragen. Eine Lebensstiländerung ist nie etwas Einfaches. Aber auch sie beginnt mit einem Schritt. Und manchmal ist dieser Schritt einfach weg vom Sofa, die Tür auf, hinauszugehen und einfach irgendwas in der Natur zu machen.

Es könnte auch sein, dass es einfach dieses Nein zur Chipspackung ist und dafür das Ja zur Karottenpackung. Wenn man das dann einfach in sein Leben integriert und das zu einer Gewohnheit wird, dann ist es auch nicht mehr so schwer. Und das wünschen wir euch. Dass ihr so gewisse Lebensstiländerungen einbauen könnt auf dem Weg zu einem gesunden Herzen, das euch noch lange eine Freude machen soll. 

In diesem Sinne, danke für’s Zuhören und schaut auf euer Herz.